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TU Berlin

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Forschung

Wir suchen nach Erklärungen für Phänomene in der Wissensproduktion, d.h. nach dem Zusammenhang zwischen spezifischen Bedingungen, den unter diesen Bedingungen operierenden Mechanismen und den von den Mechanismen hervorgebrachten Effekten. Die Suche nach Erklärungen richtet sich gegenwärtig auf folgende Phänomene:

1)      Akademische Karrieren

Nicht wenige Nachwuchswissenschaftler*innen müssen die Karriere durch Phasen der Arbeitslosigkeit unterbrechen. Wir wollen herausfinden, wie diese Phasen in verschiedenen Fächern für die Fortsetzung der Forschung genutzt werden können und unter welchen Bedingungen sie zum Abbruch der Karriere führen.

Die Wissenschaftler*innen in der DDR waren wegen ihrer unzulänglichen Ressourcenausstattung sowie Beschränkungen im Zugang zu Informationen, der Publikation sowie internationaler Reisen nur partiell in ihre internationalen Fachgemeinschaften integriert. Wir wollen jetzt in einer retrospektiven Analyse herausfinden, wie diese Beschränkungen und ihr Wegfall mit der deutschen Einigung die Karrieren der Wissenschaftler*innen geformt haben.

2)      Fachgebietsspezifische Forschungspraktiken

Wir wollen die besonderen Eigenheiten der Kommunikationspraktiken in den Geistes- und Sozialwissenschaften verstehen und untersuchen deshalb die Literatur zweier Fachgebiete (Kunstgeschichte und Internationale Beziehungen) in zwei Ländern, um die wechselseitige Bezugnahme der Publikationen zu analysieren.

3)      Einfluss von Governance auf Forschungsinhalte

Die Governance von Innovationen steht im Zentrum eines Projekts zu interdependenten Innovationen auf digitalen Plattformen am Beispiel der Entwicklung mobiler Software. Hier lautet die Frage, wie die Governance solcher Plattformen und die spezifischen Interdependenzen zwischen Plattformen und Anwendungen Innovationen fördern oder hemmen.

In einem interdisziplinären Kooperationsverbund zur Unabhängigkeit der Forschung wollen wir die Frage beantworten, wie sich die Bedingungen für unabhängige Forschung verändern und welche Konsequenzen das möglicherweise für die Forschungsinhalte hat.

4)      Verschränkung individueller und kollektiver Phänomene in der Wissensproduktion

Forscher*innen realisieren in ihren Karrieren Sequenzen thematisch aneinander anschließender Forschungsvorhaben, die durch ihre Fachgemeinschaft beeinflusst werden und zur Wissensdynamik der Fachgemeinschaft beitragen. Wir suchen nach bibliometrischen Methoden, die die Analyse dieser Wechselwirkung unterstützen können.

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